Die weiße Hölle vom Piz Palü

Die weiße Hölle vom Piz Palü

Donnerstag, 14.01.2016, 20.00 Uhr

Es begann mit einer Zeitungsnotiz über fünf Bergsteiger, die sich verstiegen hatten, vier Männer und eine Frau. Arnold Fanck, selber Bergsteiger und Filmemacher, ließ sich davon zu einem grandiosen Naturfilm über Männer und Frauen inspirieren, die den Berg bezwingen wollen und sich in tödliche Gefahr begeben. Er engagierte den seinerzeit legendären Kunstflieger Ernst Udet für die Rettungsszenen der im Eis gefangenen Bergsteiger. Leni Riefenstahl als die junge verlobte Maria zeigt in ihrer Rolle Mut und bergsteigerisches Können und begründet damit ihren Ruhm als Schauspielerin. Und Arnold Fanck macht sich mit "Die weiße Hölle vom Piz Palü" einen Namen als Regisseur des dramatischen Bergfilms. Seit seine Frau am Piz Palü verunglückt ist, besteigt ein Witwer an jedem Todestag den Berg. Dieses Jahr begegnet er in einer Berghütte einem jungen Paar, das sich ihm auf dem Weg zum Gipfel anschließt. Unterwegs werden sie das Opfer einer Schneelawine. Nur dank der hartnäckigen Ausdauer des erfahrenen Kletterers überleben die jungen Leute, während er seine Fürsorge mit dem Tod bezahlt.

Musiksaal der Nürnberger Symphoniker
19.00 Uhr Einführung mit Frank Strobel
(D, 1929, 133 min.)
Regie: Arnold Fanck
Musik: Ashley Irwin
Nürnberger Symphoniker
Leitung: Frank Strobel

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Tel. 0911 - 47 40 154
www.nuernbergersymphoniker.de

Bild - Publikumsgespräch Tabu

Publikumsgespräch
Tabu

Samstag, 16.01.2016, 18.00 Uhr

Tafelhalle

Die Komponistin Violeta Dinescu im Gespräch
mit Nina Goslar (ZDF/ARTE)

EINTRITT FREI  

Tabu

Tabu

Samstag, 16.01.2016, 19.00 Uhr

Tabu erzählt die unglückliche Liebesgeschichte zwischen dem jungen Matahi und seiner Freundin Reri. Diese ist zur Priesterin bestimmt und damit für alle Männer tabu. Da es für die Beziehung auf ihrer Heimatinsel Bora-Bora keine Zukunft gibt, fliehen sie auf eine andere Insel, auf der schon die westliche Zivilisation Einzug gehalten hat. Nun im mannigfaltigen System der Abhängigkeiten der Zivilisation lebend, muss sich Matahi als Perlentaucher verdingen, um das gemeinsame Überleben zu sichern. Doch ihre Vergangenheit holt sie schneller ein als erhofft.

Tafelhalle
(USA, 1931, 85 min.)
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Musik: Violeta Dinescu
Ensemble Kontraste
Leitung: Frank Strobel

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VVK: Tel. 0911 - 231 4000
www.kunstkulturquartier.de

Bild - Publikumsgespräch - Caligari

Publikumsgespräch
Der Caligari Komplex

Samstag, 16.01.2016, 21.00 Uhr

Tafelhalle

Der Autor Olaf Brill im Gespräch mit Inge Rauh

EINTRITT FREI

Das Cabinet des Dr.Caligari

Das Cabinet des Dr.Caligari

Samstag, 16.01.2016, 22.00 Uhr

Der expressionistische Stummfilmklassiker erzählt die Geschichte des unheimlichen Dr. Caligari, der tagsüber auf dem Jahrmarkt den somnambulen Cesare präsentiert. Cesare sagt auf dem Jahrmarkt dem Publikum scheinbar die Zukunft voraus und prophezeit einem jungen Mann (Alan), dass er bald sterben müsse. In der folgenden Nacht wird Alan ermordet und sein Freund Francis verdächtigt Caligari, hinter dem Mord zu stehen. Als auch noch seine Freundin Jane von Cesare entführt wird, sieht Francis seinen Verdacht bestätigt. Er verfolgt Caligari, der sich in eine Irrenanstalt flüchtet und sich als Direktor der Anstalt entpuppt - mit Spezialgebiet Somnambulismus. Immer mehr verdichtet sich die Geschichte zur Hypothese, dass Caligari seine medizinischen Erkenntnisse nutzt, um Morde zu begehen - bis sich die ganze Geschichte als verrückte Erfindung von Francis entpuppt, der selbst Insasse der Anstalt ist. Aber so diabolisch, wie Caligari lacht, ist nicht sicher, wer letztendlich verrückt ist …

Tafelhalle
(D, 1919, 74 min.)
Regie: Robert Wiene
Musik: DJ D´dread

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Tel. 0911 - 231 4000
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Stan Laurel & Oliver Hardy - Bild

Stan Laurel & Oliver Hardy

Sonntag, 17.01.2016, 11.00 Uhr

Mit spielerischer Leichtigkeit gelingt es Stan Laurel und Oliver Hardy, die Tücken des Alltags in ihren Klassikern aberwitzig in Szene zu setzen. Ob sich die beiden Sahnetorten ins Gesicht schleudern, gegenseitig gegen die Schienbeine treten oder lustvoll Autos und ganze Häuser zerlegen: Stan und Olli alias "Dick & Doof" tun es nie in wirklich böser Absicht, dafür immer voller Hingabe. Als Schauspieler beherrschen Stan Laurel und Oliver Hardy das Chaos und haben immer das perfekte Timing. Für ihre Komödien-Klassiker erfanden sie zahlreiche Comedy-Elemente, die Filmgeschichte geschrieben haben und bis heute zum Repertoire vieler Komiker gehören. Mit ihren über hundert gemeinsamen Kurz- und Langfilmen begeistern die beiden bis heute Jung und Alt. Stan Laurel und Oliver Hardy sind aber mehr als zwei begnadete Komiker. Die beiden zählen zu den Urvätern der Comedy und haben weltweit Generationen von Künstlern wie Peter Sellers, Marcel Marceau oder Jerry Lewis inspiriert. Das liegt nicht nur an der einzigartigen Symbiose ihrer Leinwandcharaktere und dem unwiderstehlichen Charme von Laurel und Hardy, sondern vor allem an ihrer Professionalität und ihrem Ideenreichtum.

Tafelhalle
(USA, 1927/28, 80 min.)
Leave `em Laughing, You´re Darn Tootin`,
Putting Pants on Philip, Do Detectives Think?
Musik: Hilde Pohl, Klavier und
Yogo Pausch, Percussion

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Tel. 0911 - 231 4000
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Im Kampf mit dem Berge - Bild

Im Kampf mit dem Berge

Sonntag, 17.01.2016, 16.00 Uhr

Nach seinem ersten Sportfilm Wunder des Schneeschuhs nahm sich der Bergfilmpionier Arnold Fanck ein neues Werk vor: "Im Kampf mit dem Berge", das auch unter dem Titel "In Sturm und Eis - Eine Alpensymphonie in Bildern" in die Kinos kam. Der Film entstand im Oktober 1920 bei Zermatt und dokumentiert die Besteigung des 4500m hohen Lyskamm mit zwei damals sehr prominenten Skiläufern, Hannes Schneider und Ilse Rohde. Der Film begleitet diese zwei Bergbegeisterte, die sich durch ein Gletschergebiet im Schweizer Hochgebirge kämpfen, dessen erhabene Schönheit der Film wirkungsvoll in Szene setzt. Die Aufmerksamkeit gilt dabei gleichermaßen der Naturbetrachtung wie dem Bergsport auf seinem damals aktuellsten technischen Stand. Und es geht auch um eine neue Form der Natur-Erfahrung dank der Film- und Kinotechnik, die zum ersten Mal einem breiten Publikum den Blick in damals noch kaum bekannte Gipfelregionen ermöglichte

Tafelhalle
(D, 1921, 68 min.)
Regie: Arnold Fanck
Musik: Paul Hindemith
Leitung: Schüler der Dirigierklasse von
Prof. Guido Johannes Rumstadt
Ein Kammerensemble der
Hochschule für Musik Nürnberg

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Tel. 0911 - 231 4000
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Safety Last - Bild

Safety Last

Sonntag, 17.01.2016, 18.00 Uhr

Um endlich reich zu werden und "das Mädchen" (Mildred Davis) heiraten zu können, zieht „der Junge“ (Harold Lloyd) in die große Stadt. Doch das Glück liegt auch dort nicht auf der Straße, und so landet er als Verkäufer hinter einer Ladentheke. Als sich seine Verlobte ankündigt, um den "erfolgreichen Geschäftsmann" zu besuchen, muss Harold sprichwörtlich seinen Hals riskieren, um in letzter Minute doch noch zu Geld zu kommen. Er ersinnt eine große Werbekampagne für die Firma, bei der er angestellt ist: die Ersteigung eines Wolkenkratzers für $1000. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände ist schließlich er es, der in schwindelnder Höhe über dem Abgrund hängt. An den Zeigern einer riesigen Uhr kämpft er nun um den allumfassenden Erfolg (Geld, Leben und das Mädchen) oder den tödlichen Absturz.

Tafelhalle
(USA, 1923, 74 min.)
Regie: Fred Newmeyer, Sam Taylor
Musik: Küspert & Kollegen
Till Martin (Saxophon / Klarinette),
Rudi Engel (Kontrabass),
Bastian Jütte (Schlagzeug),
Werner Küspert (Gitarre / Konzept und Komposition)

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Tel. 0911 - 231 4000
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Die weiße Hölle vom Piz Palü

Die weiße Hölle vom Piz Palü

Sonntag, 17.01.2016, 19.00 Uhr

Es begann mit einer Zeitungsnotiz über fünf Bergsteiger, die sich verstiegen hatten, vier Männer und eine Frau. Arnold Fanck, selber Bergsteiger und Filmemacher, ließ sich davon zu einem grandiosen Naturfilm über Männer und Frauen inspirieren, die den Berg bezwingen wollen und sich in tödliche Gefahr begeben. Er engagierte den seinerzeit legendären Kunstflieger Ernst Udet für die Rettungsszenen der im Eis gefangenen Bergsteiger. Leni Riefenstahl als die junge verlobte Maria zeigt in ihrer Rolle Mut und bergsteigerisches Können und begründet damit ihren Ruhm als Schauspielerin. Und Arnold Fanck macht sich mit "Die weiße Hölle vom Piz Palü" einen Namen als Regisseur des dramatischen Bergfilms. Seit seine Frau am Piz Palü verunglückt ist, besteigt ein Witwer an jedem Todestag den Berg. Dieses Jahr begegnet er in einer Berghütte einem jungen Paar, das sich ihm auf dem Weg zum Gipfel anschließt. Unterwegs werden sie das Opfer einer Schneelawine. Nur dank der hartnäckigen Ausdauer des erfahrenen Kletterers überleben die jungen Leute, während er seine Fürsorge mit dem Tod bezahlt.

Musiksaal der Nürnberger Symphoniker
18.00 Uhr Einführung mit Frank Strobel
(D, 1929, 133 min.)
Regie: Arnold Fanck
Musik: Ashley Irwin
Nürnberger Symphoniker
Leitung: Frank Strobel

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