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Poster StummFilmMusikTage2014

Hier finden Sie alle Informationen zu Deutschlands schönstem Stummfilmfestival mit Live-Musik, das 2014 vom 31.Januar bis 2. Februar stattfinden wird und Ihnen in seinem 18. Jahr "Unheimliche Geschichten" erzählen wird.

Wir beginnen mit den frühen Meisterwerke des legendären Regisseurs Alfred Hitchcock, The Lodger und Blackmail.
Mit dem 1926 gedrehten Film The Lodger um einen einzelgängerischen Pensionsgast, der verdächtigt wird, ein Serienmörder zu sein, hatte Hitchcock endgültig sein Thema gefunden. In diesem Frühwerk versetzt ein psychopathischer Frauenmörder London in Angst und Schrecken: Jeden Dienstag sucht er sich ein blondes Opfer, und jedes Mal findet die Polizei bei der Leiche einen kleinen Zettel, auf dem der Mörder seine Tat mit „The Avenger“ (Der Rächer) signiert. Zur selben Zeit zieht ein mysteriöser Mann als Untermieter bei einer Familie ein. Er zeigt ein besonderes Interesse an Daisy, der jungen blondhaarigen Tochter seiner Vermieter. Ein weiterer Mord passiert, ganz in der Nähe des Hauses; die Jagd auf den Mörder beginnt …
Das Grundmotiv in Hitchcocks Filmen bildet meist die Angst vor Vernichtung der Existenz vor dem Hintergrund bürgerlicher Werte. Dabei bezieht sich diese Angst nicht nur auf Mörder, Gangster oder Spione, welche die bürgerliche Ordnung angreifen: Die Hauptfiguren befinden sich sogar häufig in der Situation, auch von Vertretern des Gesetzes bedroht zu werden. In Blackmail (Erpressung) verabredet sich Alice nach einer heftigen Auseinandersetzung mit ihrem Verlobten Frank spontan mit einem Bekannten, einem jungen und begabten Maler. Als sie ihn in seiner Galerie besucht, wird er zudringlich und versucht, sie zu vergewaltigen. Doch Alice gelingt es sich zu verteidigen und tötet ihren Peiniger mit einem Messer. Von nun an wird sie von einem Unbekannten erpresst …

Der Samstag Abend ist dem deutschen Grusel- und Horrorfilm gewidmet, der alle folgenden Produktionen dieses Genres maßgeblich beeinflusste.
In Unheimliche Geschichten, der in einem Buchladen spielt, werden fünf Geschichten nach bekannten literarischen Vorlagen aneinandergereiht: „Die Erscheinung" nach Anselma Heine, „Die Hand" nach Robert Liebmann, „Die schwarze Katze" nach E.A. Poe, „Der Selbstmörderklub" nach R.L. Stevenson und „Der Spuk" nach Richard Oswald. Die Geschichte beginnt Punkt Mitternacht in einem alten Bücherantiquariat. Dort entsteigen eines Nachts aus drei großen Gemälden der Teufel, der Tod und eine Dirne. Sie beginnen ein Eigenleben zu führen, stöbern in den verstaubten Bänden und erzählen nunmehr ihre fünf unheimlichen Geschichten, in denen sie selbst, stets in Verkleidungen, zentrale Rollen spielen. Erst als die Uhr 1 schlägt, kehren die Geister in ihre Rahmen zurück, und es scheint, als sei nichts geschehen.

Nosferatu-Eine Symphonie des Grauens ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1922 von Friedrich Wilhelm Murnau in fünf Akten. „Nosferatu“ gilt als einer der ersten Vertreter des Horrorfilms und übte mit seiner visuellen Gestaltung einen großen Einfluss auf das Genre aus. Zugleich gilt das Werk mit seiner dämonischen Hauptfigur und seiner traumartigen, gequälte Seelenzustände spiegelnden Inszenierung als eines der wichtigsten Werke des Kinos der Weimarer Republik. Der Film sollte nach einem Urheberrechtsstreit 1925 vernichtet werden, überlebte aber in unzähligen Schnittversionen und ist heute in mehreren restaurierten Fassungen verfügbar. Der junge Thomas Hutter begibt sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Auftrag eines Maklers in die Karpaten, um mit Graf Orlok über den Kauf eines Hauses in Hutters Heimatstadt Wisborg zu verhandeln. Orlok erweist sich als der Vampir Nosferatu. Durch ein Bild von Hutters schöner Frau Ellen in Bann geschlagen, reist das Ungeheuer auf einem Schiff, dessen Mannschaft er tötet, nach Wisborg. Mit Nosferatu ziehen die Ratten, Boten der Pest. Ellen erkennt, dass es nur einen Weg gibt, das Sterben zu beenden: Sie muss sich dem Vampir freiwillig opfern …

Am Sonntag Nachmittag begleiten Hilde Pohl (Klavier) und Yogo Pausch (Percussion) drei Episoden der Kult-Serie Die kleinen Strolche. Im Anschluss daran wird Yogo Pausch mit anwesenden Kindern einen kurzen Stummfilm live vertonen. In den 1920er Jahren erweckte der große Filmpionier Hal Roach die Erfolgsfilmserie Die kleinen Strolche zum Leben. Seit dieser Zeit eroberte die stürmische und vor allem witzige Rasselbande Kinoleinwände und Fernsehbildschirme. Die Kinder sind weltweit zu echten Stars avanciert, die uns auch heute noch wohlbekannt sind. In ihren Abenteuern stellen sie ihre Schule auf den Kopf, veranstalten mit ihrem Hund Haustiershow und geraten in jede Menge Konflikte.

Einen zeitlichen Überblick über das gesamte Programm der StummFilmMusiktage 2014 finden Sie hier, Ticketinformationen sind hier zusammengestellt.

Den Flyer mit Infos zu den Filmen zum Ausdrucken und Mitnehmen können Sie hier als PDF herunterladen.