Interzone Perceptible (Sven Hermann - elektrifiziertes Akkordeon & Elektronik/ Matthias Hettmer – E-Bass & Elektronik) bediente sich als Inspirationsquelle zur Namensfindung aus William S. Burroughs Naked Lunch. Der dort beschriebene fiktive Ort „Interzone“, ein Ort, in dem Rationales und Irreales verschwimmen, erschien plötzlich wie ein Synonym für das angestrebte Arbeitsfeld, ein Ort, der buchstäblich zwischen allem steht. Analog dazu ist ein flexibles elektroInstrumentales HybridOrgan entstanden, wobei der Ausgangspunkt dieses Klangkörpers immer die beiden gespielten Instrumente Akkordeon und E-Bass sind. Effekt-e/ketten erweitern die beiden Instrumente und führen zur Bildung elektroinstrumentaler Mischfarben, was eine Entwicklung spezieller Spieltechniken voraussetzt. Die Spannweite vom akustischen, unverstärkten Naturinstrument über Mischfarben aus Effekt und akustisch verstärktem Instrument bis hin zur Situation, dass der Effekt das eigentliche Instrument ist, das Naturinstrument nur noch als Trigger des Effektes dient, wird von IP in unterschiedlichsten Modellen erforscht, „Komponiertes Repertoire“ steht gleichwertig der konzeptionellen Improvisation, der Performance, der Stummfilmmusik, der Klanginstallation und dem Soundscape gegenüber.
Aktuelle Informationen zu Projekten und Auftritten finden Sie auf der Homepage von Interzone Perceptible.