»Sarband« ist ein Begriff aus dem Persischen und Arabischen, der die improvisierte Verbindung von zwei Teilen einer Suite bezeichnet. Vladimir Ivanoff, der das Ensemble 1986 gründete, betreibt eine Archäologie der komplexen Verbindung: Sarband will vor allem die Beziehungen zwischen der europäischen Musik, den Musikkulturen des Islam und der jüdischen Musikkultur aufzeigen. Einfühlsam und mit großer Intensität zelebriert Sarband die Symbiose von Orient und Okzident.
Die Zusammenarbeit
innerhalb des Ensembles ist kontinuierlich und ein gleichberechtigter
Dialog. Der Erfahrungsaustausch mit Musikern aus anderen Kulturen verleiht
den Aufführungen von Sarband die größtmögliche Authentizität
und macht sie packend und lebendig.
Mit einem einmaligen Repertoire hat sich Sarband international einen Namen gemacht. In den
vergangenen 20 Jahren veröffentlichte Sarband zahlreiche CDs und
musizierte auf vielen internationalen Festivals.
Die Musiker von Sarband
verstehen ihr Tun nicht als sporadische Tätigkeit, sondern als Ausdruck
von Sein und Leben. Stehen heute meist die religiösen, wirtschaftlichen,
kulturellen und politischen Differenzen zwischen Orient und Okzident im
Vordergrund, so will Sarband zeigen, daß die Musik nicht nur Dekor,
sondern weltoffenes Medium gegenseitigen Respekts war und auch heute noch
sein kann: ein Beispiel für Verständnis und gegenseitige Anerkennung,
ein Exempel des Friedens.
Zur Erlanger Aufführung von The Son of the Sheik spielen:
Die Website des Ensemble Sarband finden Sie unter www.sarband.de.