Bereits mit 17 Jahren
begann er ein Kompositions-Studium, das ihn zunächst ins Seminar
der Komponisten-Vereinigung, später an das St. Petersburger Konservatorium
führte. Zeitgleich nahm er das Studium der Medizin auf, das er 1980
abschloß. Bis heute übt Alexander Popov beide Berufe nebeneinander
aus. 1988 graduierte er am Komponisten-Kolleg des St. Petersburger Konservatoriums.
Alexander Popov hat zahlreiche Kompositionen verfaßt, die auch in
Westeuropa, den U.S.A. und Neuseeland zur Aufführung gebracht wurden.
Die wichtigsten Titel sind Sinfonia Brevis (für Orchester), Passio
(für französisches Horn, Orgel und Percussion), Von Leben und
Tod (Zyklus für Sopran und Orchester), Requiem (für 4 Stimmen
und ein Ensemble für Alte Musik), Sinfonia da Camera in memoriam
Frescobaldi, Affektenlehre (Symphonie für 12 Musiker), Sreda (Filmmusik
zu einem Dokumentarfilm von Viktor Kossakovsky), Semlja (Partitur zu einem
Stummfilm von Alexander Dowschenko). Daneben entstanden Auftragsarbeiten
für das Ensemble Alea III (Boston), das Solisten-Ensemble des Mariinskij
Theaters (St. Petersburg) und das Ensemble Musiques Nouvelles (Brüssel).