Mark-Andreas Schlingensiepen

Porträt Mark–Andreas Schlingensiepen

Mark-Andreas Schlingensiepen wurde in Bradford/England geboren. Er studierte am Robert-Schumann-Institut in Düsseldorf.
Seit 1984 ist Mark-Andreas Schlingensiepen künstierischer Leiter der Gruppe »notabu ensemble neue musik«, als deren Mitbegründer er 1986 Dozent an der Robert-SchumannHochschule wurde. Heute arbeitet die Gruppe freiberuflich und professionell.
1993 und 1995 bestritt er mit seinem Ensemble Konzertreihen mit dem Titel "Europa ohne Grenzen. mit zeitgenössischer Musik aus mehr als 20 Ländern.
Seit 1989 hat Mark-Andreas Schlingensiepen wiederholt mit dem Stadtorchester Winterthur (z.B. Weltmusiktage in Zürich), mit der basel sinfonietta (z.B. Zappa, Crumb, Carter) und dem Radio-Sinfonieorchester Basel (z.B. beim Schweizerischen Tonkünstlerfest) gearbeitet.
Seit 1984 ist er mit verschiedenen Projekten von Live-Musik zu Stummfilmen in Deutschland, Österreich, England und Frankreich, Italien, den USA, Russland aufgetreten, wobei er u.a. das Kamrnerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie, das Orchestra della Radiotelevisione della Svizzera italiana und das Mozarteum Orchester Salzburg leitete.
Im Jahr 1990 war er an der Organisation eines Kurt-Weill-Festivals in Nordrhein-Westfalen beteiligt und dirigierte u.a. "Die Sieben Todsünden. mit Ute Lemper. Ein Festival zum 100. Geburtstag von Erwin Schulhoff verantwortete er 1994.
1995 gab Mark-Andreas Schlingensiepen Gastspiele beim Klangforum Wien und beim Wiener Kammerorchester und erhielt einen Kompositionsauftrag des Goethe-Instituts mit Aufführungen in Berlin. Paris und Moskau.
1997 wurde Schlingensiepen zum Leiter des Studios für Neue Musik an der RobertSchumann-Hochschule in Düsseldorf ernannt.
Aufnahmen bei WDR und DRS. Einige CD's. Eine Aufnahme seiner Orchesterfassung von Meisels Musik zu Eisensteins Stummfilm Panzerkreuzer Potemkin wurde 1995 mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet