La sirène des tropiques markiert Josephine Bakers Filmdebut.
Der Film begründet die 'Grundgeschichte' der meisten Filme, die der
damailige Star des Pariser Folies Bergère noch drehen sollte.
Josephine spielt Papitou, ein freiherziges, tierliebendes »Mädchen aus den Tropen«
(so der deutsche Verleihtitel), das sich in André verliebt, einen
gebildeten jungen Mann, der auf die Antillen geschickt wird, um eine Goldmine
zu überwachen. Papitou ahnt weder, dass André bereits verlobt
ist, noch, dass sein Auftrag ein Hinterhalt ist, in den ihn sein Pariser
Chef zu locken versucht.
Als die Wahrheit ans
Licht kommt, folgt Papitou André nach Paris, wo es zu einer schicksalsträchtigen
Begegnung kommt. Wird Papitous neuer Job als Varietétänzerin
ihrem Liebesglück Flügel verleihen...?
La sirène des tropiques steckt voller musikalischer Energie und Josephine Baker findet hier eine der großen Rollen ihrer Karriere. Ihr unverbrauchter Charme und ihr bahnbrechender Tanzstil machen den Film auch heute noch zum Erlebnis. Ihre vielleicht beste filmische Tanzeinlage, der berühmte »Charleston« stammt aus diesem Film.
Einer der Mitarbeiter an diesem Film war übrigens Luis Bunuel, der zwei Jahre später mit dem männlichen Hauptdarsteller aus La sirène des tropiques, Pierre Batcheff, den legendären Un Chien Andalou drehen sollte.
Eine Kurzbiographie zu Josephine Baker finden Sie unter diestandard.at.