Für eine Prämie von 500 Dollars versprechen die beiden »Facharbeiter« Stan Laurel und Oliver Hardy einem Auftraggeber, dessen halbfertiges Holzhaus innerhalb kürzester Zeit bezugsfertig herzurichten. Nach diversen Konflikten mit ihrer eigenen Inkompetenz, einem Polizisten sowie einer Krankenschwester des benachbarten Sanatoriums, die zu "ruhigen Arbeiten" mahnt, bleibt von dem Bauwerk letztlich nur ein Haufen Bretter übrig.
Insgesamt erweckt The Finishing Touch den Eindruck, als könne man hier zwei Kindern
beim Spielen beobachten. So gibt es gar keine richtige Handlung; Stan
und Olli hantieren ganz einfach ein bißchen mit Hammer und Nägeln,
mit Brettern und Farbeimern - scheinbar völlig unsystematisch und
gerade so, wie es gewöhnlicherweise Kleinkinder zu tun pflegen, sobald
man ihnen derart abwechslungsreiche Spielzeuge zur Verfügung stellt.
Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch das Auftreten der Krankenschwester
und des Polizisten, die die beiden »Kleinen« mehrmals wie strenge
Eltern zur Ruhe ermahnen müssen.
Der Film lief erstmals im Herbst 1928 in den deutschen Kinos. In den Zwischentiteln
erscheinen zum ersten Mal ihre deutschen 'Spitznamen' »Dick und Dof«,
»Dof« damals noch mit einem »o« geschrieben.